Grundlegendes zu Einstellungen der Windows-Firewall
In diesem ArtikelEine Firewall kann verhindern, dass Hacker oder böswillige Software (z. B.Würmer) über ein Netzwerk oder das Internet Zugriff auf Ihren Computer erlangen. Eine Firewall kann außerdem verhindern, dass Ihr Computer böswillige Software an andere Computer sendet.
Auf der Registerkarte Allgemein der Windows-Firewall sind drei Einstellungen zu finden. Sie können Sie unter folgenden Umständen zu den folgenden Zwecken verwenden:
Aktiv (empfohlen)
Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Wenn die Windows-Firewall eingeschaltet ist, werden die meisten Programme daran gehindert, über die Firewall zu kommunizieren. Wenn Sie die Blockierung für ein Programm aufheben möchten, können Sie es zur Ausnahmeliste hinzufügen (auf der Registerkarte Ausnahmen). So kann es eventuell nicht möglich sein, Fotos mit einem Instant Messaging-Programm zu senden, solange das Programm nicht der Ausnahmenliste hinzugefügt wurde. Weitere Informationen darüber, wie Sie der Ausnahmenliste ein Programm hinzufügen, finden Sie unter Zulassen der Kommunikation eines Programms über die Windows-Firewall.
Alle eingehenden Verbindungen blocken
Mit dieser Einstellung werden alle unerwünschten Versuche blockiert, mit Ihrem Computer Verbindung aufzunehmen. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn maximaler Schutz für den Computer erforderlich ist, z.B. während einer Verbindung mit einem öffentlichen Netzwerk in einem Hotel oder am Flughafen oder wenn sich ein Computerwurm über das Internet verbreitet. Bei dieser Einstellung werden Sie nicht benachrichtigt, wenn die Windows-Firewall Programme blockiert. Alle Programme auf der Ausnahmeliste werden ignoriert.
Wenn Sie Alle eingehenden Verbindungen blocken aktivieren, können Sie nach wie vor die meisten Webseiten betrachten sowie E-Mail und Sofortnachrichten senden und empfangen.
Inaktiv (nicht empfohlen)
Vermeiden Sie diese Einstellung, sofern auf Ihrem Computer keine andere Firewall läuft. Durch Deaktivieren der Windows-Firewalls wird der Computer (und ggf. Ihr Netzwerk) anfälliger für Beschädigungen durch Hacker und schädliche Software (wie Würmer).
Wurm
Ein sich selbst replizierendes Programm, vergleichbar mit einem Virus. Mithilfe eines Wurms kann ein böswilliger Benutzer die Kontrolle über Ihren Computer übernehmen, oder der Wurm sendet so viele Kopien von sich selbst an Ihren Computer oder einen Web- oder Netzwerkserver, dass dieser nicht mehr reagiert.
Netzwerk
Eine Gruppe von Computern oder anderen Geräten, z. B. Drucker und Scanner, die entweder drahtlos oder über eine physikalische Verbindung wie ein Ethernetkabel oder eine Telefonleitung miteinander kommunizieren.
Böswillige Software
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Böswillige Software
Software, die mit der Absicht, Ihren Computer zu schädigen, entwickelt wurde. Beispielsweise fallen Viren, Würmer und trojanische Pferde unter böswillige Software. Wird auch als Malware bezeichnet.
Gruppenrichtlinie
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Gruppenrichtlinie
Ein administratives Tool zum netzwerkübergreifenden Verwalten von Benutzer- und Computereinstellungen.
Domäne
Eine Sammlung von Computern in einem Netzwerk, die eine gemeinsame Datenbank- und Sicherheitsrichtlinie aufweisen. Eine Domäne wird als eine Einheit mit gemeinsamen Regeln und Verfahren verwaltet, wobei jede Domäne über einen eindeutigen Namen verfügt.