Erkennen gefährlicher Dateitypen
Gefährliche Dateitypen sind diejenigen, bei denen die Möglichkeit besteht, dass sie Viren oder Spyware enthalten, die Daten oder Programme auf Ihrem Computer beschädigen können. Als gefährlichste Dateitypen werden im Allgemeinen Programmdateien (EXE), Makros und COM-Dateien betrachtet. Die meisten Dateien mit diesen Erweiterungen enthalten jedoch keine Viren. Wenn Sie jedoch Dateien dieses Typs herunterladen oder in einer E-Mail empfangen, sollten Sie sie nur dann öffnen, wenn Sie der Quelle vertrauen oder die Datei erwartet haben.
Im Folgenden finden Sie die häufigsten Dateinamenerweiterungen, die von E-Mail-Viren und anderer schädlicher Software verwendet werden. Wenn Sie Dateien mit diesen Erweiterungen empfangen, sollten Sie sie in einem Ordner auf Ihrem Computer speichern und sofort mit einer Antivirensoftware überprüfen, bevor Sie sie öffnen.
Die folgende Tabelle führt die Erweiterungen von möglicherweise gefährlichen Dateien auf.
EXE | Programm |
COM | MS-DOS-Programm |
PIF | Verknüpfung zu MS-DOS-Programm |
BAT | Batchdatei |
SCR | Bildschirmschonerdatei |
Spyware
Software, die Werbung (wie z. B. Popupwerbung) anzeigt, Informationen über Sie sammelt oder Einstellungen auf Ihrem Computer ändern kann, im Allgemeinen ohne Ihre Zustimmung richtig einzuholen.
Makro
Tastatureingaben und Anweisungen, die als Tastenkombination (wie etwa STRG + X) oder Dateinamen aufgezeichnet und gespeichert wurden. Wird das Makro verwendet, werden alle aufgezeichneten Schritte automatisch ausgeführt. Makros dienen der Zeitersparnis, da sie eine Reihe häufig durchgeführter Schritte durch eine einfache Tastenkombination oder einen Namen ersetzen. Windows schließt kein Tool zur Makroaufzeichnung ein, das jedoch in vielen Softwareprogrammen enthalten ist.
Virus
Ein bösartiges Computerprogramm, das speziell mit dem Ziel entwickelt wurde, sich selbst zu replizieren und sich von Computer zu Computer zu verbreiten. Ein Virus kann eine Beschädigung von Hardware, Software oder von Daten verursachen.